T4M: Pioniere zeigen Flagge in Stuttgart

Messe Stuttgart

3.163 Fachbesucher, davon 16 Prozent aus dem Ausland, registrierte der Veranstalter Messe Stuttgart zur Premiere der T4M – Technology for Medical Devices, der neuen Fachmesse für die Medizintechnik in Süddeutschland. Besucher reisten aus 25 Ländern an – insbesondere aus den bedeutenden Medizintechnikstandorten Schweiz, Frankreich und Niederlande. Deutsche Messegäste kamen zu knapp einem Fünftel aus Bayern (16 Prozent), den Großteil stellten Fachbesucher aus der Hochregion der Medizintechnik Baden-Württemberg.

Die Messe Stuttgart zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis. Das Vertrauen, das die Branche der T4M entgegenbringe, sei das Fundament für die Zukunft der neuen Fachmesse für Medizintechnik am Standort Stuttgart. Dieser Verantwortung sind sich die Veranstalter bewusst. „Wir nehmen den Auftrag der Branche ernst. Wir haben die Power und einen langen Atem, wenn es darum geht, Stuttgart als Drehkreuz für die Medizintechnik in Süddeutschland zu etablieren“, sagt der Sprecher der Geschäftsführung der Messe Stuttgart, Ulrich Kromer von Baerle. Der Termin für die nächste T4M steht bereits: Sie findet vom 5. bis 7. Mai 2020 wieder parallel zur Internationalen Fachmesse für Qualitätssicherung Control statt. „Die Synergien der beiden Messen wollen wir noch weiter ausbauen und die Konzepte enger aufeinander abstimmen. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung der T4M und werden die Zeit bis dahin nutzen, die Messe gemeinsam mit unseren Ausstellern, allen Interessenten und Unterstützern aktiv weiterzuentwickeln“, so Kromer von Baerle.

Pioniergeist und Aufbruchsstimmung

Die Innovationskraft der Branche und die Aufbruchsstimmung in den Unternehmen waren auf der T4M deutlich spürbar. Moderne, hochwertige Stände und spannende Exponate prägten das Bild der T4M – damit zeigten die über 250 deutschen und internationalen Aussteller der ersten Stunde, welchen Wert sie der neuen Fachmesse für Medizintechnik am Standort Stuttgart beimessen. Ein klares Statement dazu gab Dr. Jörg Lässig, Geschäftsführer der SITEC Industrietechnologie GmbH aus Chemnitz ab: „Die Größe unseres Auftritts hier auf der T4M ist ein Bekenntnis dazu, dass wir an den Erfolg dieser Messe glauben. Ich bin auch davon überzeugt, dass man Flagge zeigen muss. Wenn man immer nur zuschaut und beobachtet, kann man nichts bewegen. Man muss sich schon aktiv engagieren. Und auch, wenn die Messe noch am Anfang steht, so glaube ich, dass sie das Potenzial hat, international groß zu werden.“

Qualität der Kontakte als Erfolgsfaktor

An den Ständen der T4M wurden wertvolle neue Geschäftskontakte geknüpft. Dass es bei Kontakten vor allem auf die Qualität ankommt, bestätigt Jacek Nowinski, International Sales der CARL HAAS GmbH: „Die Leads, die wir hier generieren konnten, sind sehr wertvoll. Das zählt für uns mehr als viele Kontakte, unter denen am Ende kein wirklich guter ist. Wir sehen für unser Unternehmen generell ein hohes Potenzial in der Medizintechnik und unser Auftritt hier auf der T4M ist gelungen. Das wird uns durch viel positives Feedback bestätigt.“

Ein Messeticket für alles

Im Messeticket der T4M inbegriffen war das vielseitige Angebot des Rahmenprogramms, bestehend aus Fachvorträgen, Guided Tours, Workshops und täglichem XING Breakfast. Zu den Highlights zählten auch die Präsentationen von mehr als 50 Nachwuchsunternehmern in der T4M-Startup World im Zentrum des Ausstellungsbereichs. „Positiv an der T4M ist, dass hier viel Interaktion stattfindet. Besucher sind nicht nur hier, um mit Geschäftspartnern zu sprechen. Sie können auch ihr Fachwissen erweitern“, sagt Helge Hinniger, Corporate Communications Manager des US-amerikanischen Unternehmens FORT WAYNE METALS. „Durch das Rahmenprogramm unmittelbar in der Halle werden Interessierte außerdem dazu motiviert, auch die Stände besuchen.“

Gemeinsam gestaltetes, vielseitiges Informationsangebot

Die präzise Ausrichtung an den Bedürfnissen der Branche ist der T4M durch eine enge Zusammenarbeit mit Vertretern aus Unternehmen, Cluster-Organisationen, Forschungsinstituten und Verbänden gelungen. Unter anderem in Form eines 21-köpfigen Messebeirates wirkten sie seit Mai 2018 an der Gestaltung der T4M mit. „Durch meine Tätigkeit im Messebeirat konnte ich spannende Einblicke in die Entwicklung der T4M erhalten“, berichtet Michael Götti, Vice President Corporate Marketing & Communications der Schweizer CICOR Group. „Vor allem war es beeindruckend zu erleben, wie das Team der T4M in so kurzer Zeit eine so hochwertige Messe auf die Beine gestellt hat. Wertvoll war für uns auch die Möglichkeit, die Messe und das Rahmenprogramm aktiv mitzugestalten. Wir können uns gut vorstellen, im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.“