Corona-Virus: Neue Förderrichtlinie für Produktionsanlagen von Point-of-Care-Antigentests

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Richtlinie für die Bundesförderung für den Auf- und Ausbau von Produktionsanlagen von Point-of-Care-Antigentests zum Nachweis von SARS-CoV-2

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und Bundesministerium für Gesundheit (BMG) veröffentlichen gemeinsame Förderrichtlinie.

Gefördert werden Investitionen in neue Anlagen und Erweiterungen bestehender Anlagen zur Produktion von PoC-Antigentests. Antragsberechtigt sind Unternehmen mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Die Förderung nach dieser Richtlinie ist insgesamt auf maximal 30 Millionen Euro je Unternehmen (inklusive Tochterunternehmen) begrenzt. Investitionen werden mit bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben gefördert.

Mit den geförderten Anlagen sind die in der Förderrichtlinie definierten Produkte für den Nachweis von SARS-CoV-2 bis mindestens 31. Dezember 2022 nachweislich ausschließlich auf dem deutschen oder europäischen Binnenmarkt zu veräußern.

Die Inbetriebnahme (erstmalige bestimmungsgemäße Verwendung einer technischen Anlage) der nach dieser Richtlinie geförderten Produktionsanlagen ist sechs Monate nach dem Tag der Bewilligung sicherzustellen, spätestens bis 31. Dezember 2021. Förderfähig sind nur Investitionen, die seit dem 11. November 2020 getätigt wurden.

Die Antragstellung für Förderungen hat spätestens bis zum 31. März 2021 zu erfolgen.

Weitere Details und Informationen entnehmen sie bitte der anbei befindlichen Bekanntmachung, erschienen im Bundesanzeiger am 15.12.2020.

Unternehmen, die sich an dieser Bundesförderung beteiligen möchten, können sich bei der VDMA Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik zu möglichen Lieferanten und Partnern für den Aufbau der Produktionsanlagen informieren!

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